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Achtung christlicher Minderheiten – ein dringendes Anliegen!

Die Lage der Christen in einem “deutschen Urlaubsland” wie der Türkei gibt immer noch Anlass zur Besorgnis. Erzbischof  Robert Zollitsch hat diese Besorgnis gegenüber der türkischen Regierung geäußert. Zum einen ging es dabei um die wenigen noch in der Türkei lebenden syrisch-orthodoxen Christen, auch vor dem Hintergrund der Gefahr staatlicher Enteignung des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel.

Zum anderen erinnerte Zollitsch an die gehäuften Angriffe auf Leib und Leben von Priestern und Ordensleuten. “Das sind Verbrechen, auf deren Aufklärung sicherlich nicht nur Christen weiter hoffen.” Er erwarte von der türkischen Regierung, “geeignete Maßnahmen zum Schutz der historischen christlichen Kirchen, Klöster und Kulturgüter, sowie zum persönlichen Schutz einzelner gefährdeter Christen” zu ergreifen und – wo immer nötig – zu verstärken. (Entnommen aus “Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz” vom 13.01.2010)

Was anderes als Christenverfolgung kann der siebenfache Mord vor einer koptischen Kirche im “Urlaubsland” Ägypten nach der Weihnachtsmesse am 7. Januar sein? Diese furchtbare Tat, bei der mutmaßlich radikale Moslems aus einem vorbeifahrenden Auto das Feuer auf eine Gruppe koptischer Christen eröffneten, ging durch die Medien und zeigt eigentlich nur die “Spitze des Eisberges” dessen an, was man für Ägypten als Dauerzustand bezeichnen kann.    HJE

Zur Lage der Christen in Eritrea gibt es ein Gebetsanliegen der CSI: Neun Christen sind während ihrer Haft gestorben. Sie gehörten Religionsgemeinschaften an, die das Regime nicht akzeptiert. Laut der Organisation “Offene Grenzen” sind mindestens 2800 Christen – vor allem aus Freikirchen – inhaftiert. So auch die Pastoren Naizgi, Gebremeskel und Hagos.

Beten für einen Pfarrer in Indien: Vanamali Parishudham, ein Pfarrer aus dem Distrikt Nalgonda, wurde von Hindu-Extremisten schwer verletzt. Vor drei Jahren war ein Pfarrer aus derselben Gegend das Opfer von Hindu-Extremisten; er wurde zur Flucht gezwungen. Obwohl Vanamali Parishudham weitere Angriffe befürchtet, will er seinen Dienst fortsetzen. (CSI 17./18. Januar 2010)

Erstellt am Sonntag 17. Januar 2010
Unter: Gebetsaufrufe, Länder-Info | Keine Kommentare »

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Brutales Vorgehen gegen Menschenrechtler und Reporter

Kuba. Wie die CSI berichtet, setzen die Behörden dem blinden christlichen Menschenrechtler Juan Carlos Gonzalez Leiva ein Ultimatum. Falls er seine Tätigkeit als Leiter des “Rats der kubanischen Menschenrechtsberichterstatter” nicht einstellt, trennen sie ihn von seiner Familie. Wegen seines bisherigen Engagements verbüßte Leiva bereits eine Haftstrafe.

Nicht minder brutal werden aktuell Menschenrechtler und Reporter in Syrien, China, Vietnam und im Iran behandelt; dies wird im Gebetsblatt Januar 2010 der “Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter e.V.” (ACAT) deutlich.

Unmenschlich geht es nach wie vor in Ländern zu, in denen das islamische Gesetz, die Scharia, angewandt wird. Dazu gehört ganz besonders Saudi-Arabien. Aktuell sollen Menschen für etwas ausgepeitscht werden, was – nach unserem Verständnis – überhaupt nicht anstößig ist: Der Innenminister hat die Anweisung erteilt, das Urteil gegen die 75-jährige aus Syrien stammende Khamisa Mohammed Sawadi und die beiden saudischen Bürger Fahad (24) und Haydan (vollständige Namen unbekannt) zu vollstrecken. Khamisa und Fahad sind zu jeweils 4 Monaten Gefängnis und 40 Peitschenhieben verurteilt worden und Haydan zu 6 Monaten Haft und 60 Peitschenhieben. Das Gericht hatte die Angeklagten beschuldigt, in Begleitung eines Angehörigen des anderen Geschlechts angetroffen worden zu sein, zu dem keine enge Verwandtschaft bestehe – ein als „khilwa“ bezeichneter Straftatbestand. Alle hatten erfolglos Einspruch gegen das Urteil erhoben.

Brutal ist auch das Vorgehen gegen einen kranken gefangenen Priester in Vietnam, der wegen seines Engagements für die Achtung der Menschenrechte bereits 17 Jahre in Haft war. Einzelheiten im Gebetsblatt Januar 2010, siehe oben.

HJE

Erstellt am Mittwoch 30. Dezember 2009
Unter: Gebetsaufrufe | Keine Kommentare »

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Gebete zum Heiligen Geist

Inspiriert durch die Gebetssendung “Gott hört dein Gebet” hat Radio-Horeb- Redakteur Michael Wielath eine CD mit Gebeten zum Heiligen Geist aufgenommen. Die Gebete sind musikalisch untermalt und laden zur Besinnung und inneren Einkehr ein.CD Radio Horeb

CD Radio Horeb

Erstellt am Samstag 5. Dezember 2009
Unter: Lobpreislieder | Keine Kommentare »

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Gefangene und Verfolgte im Dezember

Zum „Gefangenen des Monats Dezember“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea den in Äthiopien inhaftierten Christen Bashir Musa Ahmed benannt und zur Unterstützung für ihn aufgerufen. Die Polizei beschuldigt den ehemaligen Muslim und Islam-Gelehrten, Bibeln an Muslime verbreitet zu haben, die wie Koran-Ausgaben aussehen. Dies sei „arglistig“. Einheimische Christen weisen diesen Vorwurf zurück. Die von dem 39-jährigen angebotenen Bibeln seien üblich und weit verbreitet. Ahmed musste bisher noch nicht vor Gericht erscheinen. Er gilt in der Region als mutiger Verkündiger der christlichen Botschaft. Wiederholt stieß er Glaubensgespräche zwischen führenden Christen und Muslimen an. Verwandte und Angehörige seines Stammes hatten seine Verhaftung durchgesetzt. Damit solle er abgehalten werden, die christliche Botschaft in der Somali-Region zu verbreiten, heißt es. Die IGFM ruft dazu auf, sich in Briefen an die äthiopische Botschaft für die Freilassung Ahmeds  einzusetzen und dabei auf die in der äthiopischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit hinzuweisen. In der Somali-Region leben fünf Millionen meist muslimische Einwohner – überwiegend somalischer Herkunft. Von den nach Schätzungen 85 Millionen Einwohnern Äthiopiens sind 63 Prozent Christen – vorwiegend Mitglieder der äthiopisch-orthodoxen Kirche. 34 Prozent sind sunnitische Muslime. - Quelle: idea/IGFM

>>>Download Briefvorlage Äthiopien

Die ACAT bittet in der Dringlichkeitsaktion für Dezember um Unterstützung für drei Personen in Simbabwe, die von Folter bedroht sind, sowie für einen Menschenrechtsaktivisten in der indonesischen Provinz Papua, der bereits einige Morddrohungen erhalten hat. Die unterschriftsreifen Briefe können heruntergeladen und nach Einsetzen des Absenders an die entsprechenden Adressen in Simbabwe und Indonesien versandt werden. Eine Kopie an die jeweilige Botschaft in Berlin ist zu empfehlen (per Post, Fax oder eMail). Das Porto außerhalb Deutschlands beträgt jeweils € 1,70.

Das Gebetsblatt der ACAT mit neun Anliegen steht ebenfalls zum Download bereit.

Download Brief Simbabwe

Download Brief Indonesien

Quelle: ACAT Deutschland

Erstellt am Donnerstag 3. Dezember 2009
Unter: Folter+Todesstrafe, Gebetsblätter ACAT | Keine Kommentare »

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Ja, ich bin ein König…

…ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme. Und: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Dies antwortete der Herr dem Pilatus auf die Frage: Bist Du der König der Juden? (vgl. Johannes Kapitel 18). -

Am 22. November begeht die Kirche das Christkönigsfest: Jesus Christus, der scheinbar ohnmächtig vor Pilatus und seinen jüdischen Anklägern stand, ist – wie die geheime Offenbarung des Johannes uns sagt – “der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut; er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater…er wird wiederkommen und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt und verfolgt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen…Ja, amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.” (vgl. Offenbarung Kapitel 1). - Bis heute wird Jesus verfolgt, in dem die Seinen verachtet, bedrängt, gefoltert und umgebracht werden. Er wird geschmäht in den Ärmsten der Armen, mit denen er sich identifiziert: “Was ihr den geringsten meiner Brüder nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan…” (vgl. Matthäus Kapitel 25).

Erwidern wir seine Liebe noch heute. Niemand kennt den Tag und die Stunde seines Erscheinens vor Gottes Angesicht.

Heinz Josef Ernst

Erstellt am Samstag 21. November 2009
Unter: Jesus | Keine Kommentare »

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Iranische Christinnen (bedingt) frei

Nachdem die evangelische Nachrichtenagentur IDEA am 18.11.09 meldete, dass sich die Freilassung der 27-jährigen Maryam Rostampour und der 30-jährigen Marzieh Amirizadeh aus “verfahrensrechtlichen Gründen” verzögern würde, gibt es auf der Seite von Open Doors eine aktuellere Meldung: >>>“Maryam und Marzieh sind endlich frei”

Das Gebet vieler wurde erhört. Dank sei Gott!

Erstellt am Donnerstag 19. November 2009
Unter: Danksagung, Verfolgte Christen | Keine Kommentare »

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Entführungen ohne Ende…

Ägypten. Unlängst war die in Dresden ermordete Ägypterin im Fokus der Öffentlichkeit. Der Täter erhielt die Höchststrafe: Lebenslänglich. Der Aufschrei in der arabischen Welt war zuvor groß. Bestimmte Kreise verlangten sogar die Auslieferung des Täters nach Ägypten. (Anmerkung: Eine solche Tat ist in keiner Weise zu rechtfertigen).

Aber leider sitzen viele Ägypter in dem berühmten Glashaus, aus dem man nicht mit Steinen werfen sollte: Allein im Monat Juli wurden fünf junge koptische Christinnen entführt. Die CSI setzt sich in einer Protestkampagne dafür ein, dass die Umstände der Entführungen vollständig aufgeklärt werden und die Frauen zu ihren Familien zurückkehren können >>>Wo ist Amira?

In der Regel werden jungen Frauen – oft Minderjährige – nach der Entführung zwangsislamisiert und zwangsverheiratet. Dies ist eine von mehreren Formen der gewaltsamen Übergriffe auf die Christen in Ägypten. Solches wird nicht in unseren öffentlich rechtlichen Medien berichtet.

Es geht nicht darum, Hass zu säen und zu vergelten. Uns bleibt nur der Weg, das Unrecht bekanntzumachen und für die bedrängten koptischen Schwestern und Brüder im Gebet einzutreten. Unterstützungswürdig ist hierbei vor allem die Arbeit der CSI.

Heinz Josef Ernst

Erstellt am Dienstag 17. November 2009
Unter: Gebetsaufrufe, Länder-Info | Keine Kommentare »

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Am 8.11.09 für die Verfolgten beten

Gemeinsam mit der weltweiten evangelischen Allianz und dem Arbeitskreis Religionsfreiheit (AKREF) ruft die Gemeinschaft “Open Doors” alle Christen der “freien Welt” zu einem Gebetstag am 8. November 2009 auf. Die Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen ist auch ein Anliegen der Deutschen Bischofskonferenz, das der Missionsausschuss Heilig Kreuz/Villingen unterstützt: am 8. November durch die thematische Mitgestaltung der Heiligen Messe um 09.30 Uhr in der Villinger Heilig-Kreuz-Kirche.

Während wir unsere Gottesdienste in Freiheit feiern, werden in mehr als 50 Ländern ca. 100 Millionen Christen verfolgt. Viele müssen ihre Gottesdienste im Untergrund abhalten; sie werden unter Druck gesetzt, ihren Glauben an Christus zu verleugnen. Viele sitzen unschuldig in Gefängnissen. Sie sind der Folter ausgesetzt werden oft zu Märtyrern. Alle gehören zum Leib Christi und sollten bei uns nicht in Vergessenheit geraten. Sie benötigen unsere Gebete und Unterstützung, denn im 1. Korinterbrief 12,26 heißt es: „Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit…“.

Textvorlagen zur Gottesdienstgestaltung können bei Open Doors angefordert werden; alternativ für einen katholischen Gottesdienst (Heilige Messe) ab 2. November auf Mission – Weltkirche per Download.

Erstellt am Sonntag 18. Oktober 2009
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