Hoffen und beten für die Christen im Iran!

Das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not” ruft anläßlich der Präsidentschaftswahlen im Iran am 12. Juni zum Gebet für die dort lebenden Christen auf. Der Iran ist immer noch eines der Länder mit der geringsten Religionsfreiheit. Erst im September 2008 hat das iranische Parlament eine weitere Verschärfung der Gesetzgebung gegen die Religionsfreiheit auf den Weg gebracht. Das geplante Gesetz würde die Todesstrafe für den Glaubensabfall vom Islam erstmals auch gesetzlich festlegen. Bisher habe ein Glaubenswechsel für Muslime vor allem eine schwere soziale Ächtung bis hin zu Morddrohungen und Gewaltanwendung von Familienmitgliedern zur Folge gehabt.  Mit diesem neuen Vorstoß würde diese bereits von offiziellen Stellen geduldete und von der Scharia gerechtfertigte Selbstjustiz nun auch von staatlicher Seite rechtlich abgesichert, fürchtet Kirche in Not >>> Mehr

Zwei jungen Frauen droht die Hinrichtung

Am 5. März 2009 wurden die Christinnen Maryam Rostampour und Marzieh Esmaeilabad verhaftet. Bei ihrer Festnahme wurden in ihrer Wohnung Computer, Bücher und Bibeln beschlagnahmt. Der 27-jährigen Maryam und der 30-jährigen Marzieh wird vorgeworfen, Bibeln verteilt, an illegalen religiösen Versammlungen teilgenommen und damit die Staatssicherheit gefährdet zu haben. Nun wird gegen sie wegen “Abfall vom Glauben” und Übertritt vom Islam zum Christentum ermittelt und sie könnten zum Tode verurteilt werden. Allein im ersten Vierteljahr wurden im Iran mindestens 120 Todesurteile vollstreckt. Die beiden Frauen sind ohne offizielle Anklage und ohne Rechtsbeistand in Haft. Dabei sollen sie gesundheitlich schwer angeschlagen sein. Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

Drei verurteilte Konvertiten

Am 10. März 2009 verhängte ein Islamisches Revolutionsgericht in der Großstadt Schiraz gegen die vom Islam zum Christentum übergetretenen Iraner Seyed Allaedin Hussein, Homayoon Shakouhi und Seyed Amir Hussein Bob-Annari eine achtmonatige bedingte Haftstrafe. Die Strafe würde sofort vollstreckt, und außerdem hätten sie einen neuen Gerichtsprozess wegen “Glaubensabfalls” zu gewärtigen, falls sie ihre Bekehrungstätigkeit unter Muslimen nicht sofort einstellten. Quelle: CSI vom 7. Juni 2009. >>>Land-Info IRAN

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About Heinz Josef

Diese Website ist eine neue Ausgabe der bisherigen Lobpreis-Homepage des Ökumenischen Lobpreisteams Villingen-Schwenningen, dessen Mitbegründer in bin.
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