Ein Engagement, das etwas bewegt

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“….ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen…” (Jesus beim jüngsten Gericht; vergl. Matthäus 25,36). Wenn wir Gefangene befreien, befreien wir den noch heute leidenden und gefangenen Christus, der sich mit allen Unterdrückten und Verfolgten identifiziert. – Ich werde manchmal gefragt, was denn die Briefaktionen bewirken. Hier eine Antwort dazu von der CSI:

“Die gute Nachricht, dass die beiden Christen James Masih und Buta Masih am 16. April 2009 vom Obergericht in Lahore, Pakistan, endlich freigesprochen wurden, hat uns außerordentlich gefreut. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass Protestaktionen Wirkung haben und Regierungen wie auch Gerichte aufhorchen lassen. CSI berichtete mehrmals über diese beiden Christen, und genau vor einem Jahr haben viele CSI-Freunde Protestkarten für diese beiden Gefangenen ans Obergericht in Lahore gesendet. Das Verfahren wegen “Blasphemie gegen den Koran” begann bereits im Oktober 2006. Khalil Tahir, ein mit CSI befreundeter Rechtsanwalt, setzte sich, selbst oft in Gefahr, intensiv für diese beiden Männer ein und brachte ihren Fall bis vor das Obergericht in Lahore. Nun wurden sie nach so langer Zeit endlich freigesprochen. Dank sei unserem Gott dafür.”

Die ACAT berichtet aktuell über Freilassungen in Malaysia (3), in der Russischen Föderation (2) und im Tschad (1).

Die Folterung Christi ist noch nicht zu ihrem Ende gekommen. Sein Gesicht wird zerschlagen mit jedem Schlag in die Gesichter von Menschen. Sein Rücken krümmt sich in jedem von Hieben gekrümmten Rücken. Darum sind die Arbeit und der Protest gegen die Folter nicht nur eine moralische Aufgabe. Es ist eine Sache des Glaubens.

Nicht, ob einige Glaubenssätze falsch oder richtig zitiert werden, entscheidet über unseren Glauben. Er entscheidet sich an einer Lesekunst: Können wir die Schmerzen Christi in den Schmerzen der Opfer lesen? Fulbert Steffensky, Hamburg

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