Von allen Seiten umgibst Du mich o Herr, du bist nicht zu begreifen, dir sei Lob, Preis und Ehr’; – so lautet der Refrain eines geistlichen Liedes in Anlehnung an den Psalm 139. Der Psalmist betrachtet die Gegenwart Gottes: Gott ist vor, neben, hinter, unter, über – und – in ihm! Diese Betrachtung ist bereits Gebet: Der Glaube also, dass ER da ist und das Bewußtsein Seiner ständigen Gegenwart, und IHN zu suchen und zu lieben von ganzem Herzen.
Der Hebräerbrief berichtet darüber, dass es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen. Im Kapitel 11 wird beschrieben, was Glaube ist und was Glaubende im Alten Bund erreicht haben. Zum Beispiel heißt es in 11,5: “Durch Glauben wurde Hennoch entrückt, dass er den Tod nicht sähe; und er wurde nicht (mehr) gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung hatte er die Zusage erhalten, daß er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen. Denn wer zu Gott kommt, muß glauben, dass er (da) ist und dass er denen, die ihn suchen, zum Vergelter wird.” – Es empfiehlt sich, die gesamten Kapitel 11 und 12 des Hebräerbriefes zu lesen! - HJE