Rückfall in die Stein(igungs)zeit

Dieses Wortspiel in der Überschrift weist auf eine Realität in unseren Tagen hin, die einem in der Menschenrechtsarbeit Engagierten ein Ohnmachtsgefühl verursacht. Die “barmherzige” Religion (Islam) schafft es immer wieder, mit Hilfe ihrer “Speerspitzen” (den Islamisten) die Scharia neu einzuführen:

CSI 09.10.2009: Zwölf nördliche Bundesstaaten Nigerias haben das islamische Strafrecht eingeführt. Die Scharia sieht Strafen wie Steinigung, Amputation von Gliedmaßen und Peitschenhiebe vor. CSI verlangt die Aufklärung der Gewaltexzesse in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas und die Aussetzung menschenunwürdiger Strafen.

Steinzeitlich geht es immer noch in Pakistan zu. Dazu passt der Aufruf der IGFM und der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea zur „Gefangenen des Monats Oktober”:

Die pakistanische Christin und Tagelöhnerin Asiya Bibi wurde von der Polizei am 19. Juni 2009 in dem Dorf Itanwali verhaftet, das sich 75 Kilometer westlich von der Millionenstadt Lahore entfernt befindet. Die in einer Obstplantage Beschäftigte wird von drei muslimischen Arbeits­kolleginnen beschuldigt, den Propheten Mohammed in einem Gespräch über die Lage der religiösen Minderheiten beleidigt zu haben. Darauf steht in Pakistan gemäß dem Blasphemiegesetz die Todesstrafe. Der IGFM zufolge hat die Christin schon immer unter Diskriminierungen muslimischer Kolleginnen gelitten. Asiya Bibi befindet sich jetzt im Bezirksgefängnis der Stadt Sheikhupura. Ihr Ehemann Ashiq Masih, ein armer Ziegeleiarbeiter, ist mit den beiden 11 und 13 Jahre alten Töchtern – die ältere ist behindert – aus Furcht vor Übergriffen örtlicher Muslime untergetaucht. In Itanwali leben fünf christliche Familien unter rund 2.000 muslimischen. Bei einer Verhandlung am 15. Juli lehnte der Richter, der im Gerichtssaal von Muslimen mit dem Tode bedroht wurde, eine Freilassung der Frau auf Kaution ab. Der Fall wurde an das Oberste Gericht in Lahore weitergeleitet. Die IGFM und ihre pakistanische Partnerorganisation CLAAS gehen davon aus, dass die Vorwürfe gegen die Christin erfunden sind.

Sie rufen dazu auf, sich in Briefen an die pakistanischen Botschaften für die Sicherheit Asiya Bibis einzu­setzen und ein gerechtes Verfahren zu fordern.

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Schaperstr. 29, 10719 Berlin

E-Mail: mail@pakemb.de

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Bernastrasse 47, CH-3005 Bern E-Mail: parepberne@bluewin.ch

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About Heinz Josef

Diese Website ist eine neue Ausgabe der bisherigen Lobpreis-Homepage des Ökumenischen Lobpreisteams Villingen-Schwenningen, dessen Mitbegründer in bin.
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