Die Christen in Burma und im Iran nicht vergessen!

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Wie die CSI berichtet, rufen heute Christen in Burma (Myanmar) die Christen der Welt zu einem globalen Tag des Gebets für ihr Land auf. Die Militärdiktatur unterdrückt die Menschen massiv und die Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Immer wieder wird das Land von Naturkatastrophen heimgesucht. Der Aufruf mahnt an das Leiden, die Unterdrückung und die Staatswillkür und fordert auf zur Verbundenheit.

Können wir uns vorstellen, dass einem Pfarrer wegen Spendung der Taufe die Todesstrafe droht? Im Iran (aber nicht nur dort) ist dies möglich: Wilson Issavi, der Pastor der assyrischen evangelischen Kirche von Kermanshah (West Iran), ist am 2. Februar 2010 in Isfahan festgenommen worden. Die Behörden verweigerten mehrere Wochen jeden Kontakt zu ihm, ebenso Angaben zu seinem Haftort oder den Gründen für seine Verhaftung. Pastor Issavi wurde festgenommen, als er einen Freund in Isfahan besuchte. Beamte des iranischen Geheimdienstes drangen in dessen Wohnung ein, verhafteten den Pastor sowie den Gastgeber, dessen Ehefrau und eine weitere Besucherin. Außerdem nahmen sie ohne Angabe von Gründen und ohne Quittung persönliches Eigentum des Ehepaares in größerem Umfang mit. Einen Haft- oder Durchsuchungsbefehl legten sie nicht vor. Nach Angaben eines Beamten wird Pastor Issavi in Isfahan gefangen gehalten. Issavi ist in der Haft gefoltert worden und befindet sich in sehr schlechtem Gesundheitszustand. Ihm wird vorgeworfen, Muslime bekehrt und getauft zu haben. Ihn erwarten „Prozess und Hinrichtung“.

Bei der IGFM kann man dazu eine Appell-Unterschriftenliste herunterladen; es wird gebeten, Unterschriften sammeln und der IGFM zuzusenden. Auch die ACAT unterstützt im monatlichen Gebetsblatt für März 2010 Pfarrer Wilson Issavi. Insgesamt enthält dieses Blatt zehn wichtige Gebetsanliegen.

Herzlichen Dank an alle, die diese Aktionen unterstützen und mitbeten. – HJE

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