„Beim Tod ist alles aus!“ Oder um es mit den Worten Bert Brechts zu sagen: „…und es kommt nichts – nachher!“ Brechts Meinung hat viele Anhänger. In Deutschland sind es gemäß einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 65 % der Bevölkerung. Einer dieser Anhänger, der sich selbst als „Brecht-geschult“ bezeichnet, ist der bekannte Schauspieler Mario Adorf. Das Magazin „Mobil“ der Deutschen Bahn-AG, Nr. 8/2010 bringt das Bild des 80jährigen groß auf der Titelseite („Mario Adorf – Die Macht der Weisheit“) und veröffentlicht ein zweiseitiges Interview mit der Überschrift: „Ich bin kein Machtmensch“.
Aus dem Interview kann der reisserische Titel („Die Macht der Weisheit“) nicht abgeleitet werden und es bleibt unklar, worin diese Macht begründet sein soll. Ein nur auf das Diesseits ausgerichteter Mensch („Altern ist für mich eine Sache der kühlen Kontolle“), der sich seine eigene Philosophie zurechtlegt, kann keine Hoffnung und Zukunft vermitteln.
Frage: Warum sollte man einem Bert Brecht mehr Glauben schenken als Jesus Christus, dem Sohne Gottes, der von sich selbst sagt: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Jesus hat Tote auferweckt und ist selbst nach drei Tagen vom Tod auferstanden. Jesus lebt (!) heute und in Ewigkeit. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten. Alle menschliche Weisheit wird verblassen. Ihm ist alle Macht gegeben – im Himmel und auf Erden. – HJE
