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	<title>Glaube - Gebet - Lobpreis</title>
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	<description>Grundsätzliches - Texte - Termine</description>
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		<title>Tue Buße – einen Tag vor deinem Tod</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 15:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Evangelisten Matthäus finden wir im Kapitel 22 das Gleichnis Jesu vom Hochzeitsmahl: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/08/21/tue-buse-%e2%80%93-einen-tag-vor-deinem-tod/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;">Beim Evangelisten Matthäus finden wir im Kapitel 22 das Gleichnis Jesu vom Hochzeitsmahl: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Der König wiederholte die Einladung, die aber wieder nicht beachtet wurde. Man brachte stattdessen die Diener des Königs, die die Einladung überbrachten, um.</span></p>
<p>Der König wurde zornig, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Strasse und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.</p>
<p>Die Diener gingen hinaus und taten, wie ihnen geheißen. Der Festssal füllte sich mit Gästen, gute wie böse.</p>
<p>Der König trat ein und bemerkte einen Mann, der kein Hochzeitsgewand trug und stellte diesen zur Rede: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Der so Gefragte wußte darauf keine Antwort. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen. Denn viele sind berufen, aber nur wenige auserwählt.&#8221;</p>
<p>[Kommentar der Jerusalemer Bibel: Der König ist Gott; das Hochzeitsmahl ist die Seligkeit der messianischen Zeit; der Sohn des Königs ist der Messias (=Jesus Christus); die Diener sind die Propheten und Apostel; die Eingeladenen sind die Juden, die die Einladung nicht beachten oder die Diener mißhandeln und töten; die von der Straße weg Herbeigerufenen sind die Sünder und Heiden; die Verbrennung der Stadt ist die Zerstörung Jerusalems. Dann wechselt die Szene und wir befinden uns beim Jüngsten Gericht („…der König trat ein…“)] Wir erschrecken: Wieso ist der König so hart zu dem, der ohne Hochzeitsgewand kam? Wenn der König schon jedermann zum Mahl holen läßt, <em>muß er dann nicht jeden auch so nehmen, wie er ist? </em></p>
<p>Nun, die Situation entschärft sich, wenn wir berücksichtigen, dass zwischen der Einladung zum Mahl und dem Erscheinen des Königs eine (allerdings unbestimmte) Zeitspanne liegt. Zu bedenken ist auch, dass die Annahme der Einladung eine persönliche Entscheidung erfordert: Für oder gegen den König. Es genügt nicht, getauft und Mitglied einer Kirche zu sein. Der König erwartet <em>eine uneingeschränkte Entscheidung.</em> Jesus sagt, worauf es ankommt: „Nur wer den Willen meines Vaters erfüllt, kann in das Himmelreich eingehen – und – ihr könnt nicht zwei Herren dienen“. Der zweite „Herr“ kann mein egozentrisches Verhalten sein oder das Streben nach immer mehr Besitz (materiell oder immateriell), die Mißachtung des Hauptgebots der Gottes- und Nächstenliebe.</p>
<p>Mit „Hochzeitsgewand“ ist also die Erfüllung der Gebote des Königs gemeint. In diesem Sinne heißt es im Buch der Prediger (Kohelet): „Trage jederzeit weisse Kleider, und auf deinem Haupte fehle nicht das Öl“ (Kapitel 9,8). Dazu wird von Rabbi Joachanan (gestorben 80 n.Chr.) folgendes Gleichnis erzählt:</p>
<p>„Dies ist gleich einem König, der seine Knechte zu einem Mahl einlud. Er setzte ihnen aber keine Zeit fest. Es waren Kluge unter ihnen, die sich schmückten und sich an das Tor des Königspalastes setzten. Sie sagten: Es mangelt an nichts im Königspalast (d.h., weil viele Vorräte da sind, kann das Fest jederzeit beginnen). Da waren aber auch Toren unter ihnen, die gingen an die Arbeit und sagten: Es gibt kein Mahl ohne Vorbereitung. Plötzlich bat der König seine Knechte zu sich. Die Klugen unter ihnen traten vor ihn, geschmückt wie sie waren. Die Toren aber traten vor ihn, beschmutzt wie sie waren. Da freute sich der König über die Klugen, aber er war zornig über die Toren und sprach: Diejenigen, die sich für das Mahl geschmückt haben, sollen sitzen und essen und trinken, diejenigen aber, die sich nicht für das Mahl geschmückt haben, sollen stehenbleiben und zusehen (Übersetzung nach Reinhold Mayer, Der Talmud. Reihe: Goldmann Klassiker mit Erläuterungen, München 1980)</p>
<p>Oder von Rabbi Elieser (um 100 n.Chr.) wird erzählt:</p>
<p>„Es ist gelehrt worden: <strong>Tue Buße einen Tag vor deinem Tod.</strong> Da fragten die Schüler den Elieser: <em>Rabbi, weiß denn der Mensch, wann er sterben wird, damit er Buße tue?</em> Nein, aber um so mehr, antwortete er, soll der Mensch jeden Tag an seiner Besserung arbeiten, vielleicht daß er den folgenden Tag schon stirbt, auf welche Weise er alle Tage in Buße verlebt, wie es heißt, <strong>‚Zu aller Zeit seien deine Kleider weiß‘.</strong>“ (Übersetzung nach A. Wünsche, Bibliotheca Rabbinica I, S. 123). Anmerkung: ‚Auf deinem Haupte fehle nicht das Öl‘: Gemeint ist die <em>beständige </em>Salbung im Heiligen Geist und die Wachsamkeit in bezug auf das Kommen des Königs. Siehe auch <em>Gleichnis von den zehn Jungfrauen,</em> Matthäus 25,1-13. <em>- HJE</em></p>
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		<title>Wer hat recht – Jesus Christus oder Bert Brecht?</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 16:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[„Beim Tod ist alles aus!“ Oder um es mit den Worten Bert Brechts zu sagen: „…und es kommt nichts – nachher!“ Brechts Meinung hat viele Anhänger. In Deutschland sind es gemäß einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 65 % &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/08/13/wer-hat-recht-%e2%80%93-jesus-christus-oder-bert-brecht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;">„Beim Tod ist alles aus!“<strong> </strong> Oder um es mit den Worten Bert Brechts zu sagen: „…und es kommt nichts – nachher!“ Brechts Meinung hat viele Anhänger. In Deutschland sind es gemäß einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 65 % der Bevölkerung. Einer dieser Anhänger, der sich selbst als „Brecht-geschult“ bezeichnet, ist der bekannte Schauspieler Mario Adorf. Das Magazin „Mobil“ der Deutschen Bahn-AG, Nr. 8/2010 bringt das Bild des 80jährigen groß auf der Titelseite („Mario Adorf &#8211; Die Macht der Weisheit“) und veröffentlicht ein zweiseitiges Interview mit der Überschrift: „Ich bin kein Machtmensch“.</span></p>
<p>Aus dem Interview kann der reisserische Titel („Die Macht der Weisheit“) nicht abgeleitet werden und es bleibt unklar, worin diese Macht begründet sein soll. Ein nur auf das Diesseits ausgerichteter Mensch („Altern ist für mich eine Sache der kühlen Kontolle“), der sich seine eigene Philosophie zurechtlegt, kann keine Hoffnung und Zukunft vermitteln.</p>
<p><em>Frage:</em> Warum sollte man einem <em>Bert Brecht</em> mehr Glauben schenken als <em>Jesus Christus, dem Sohne Gottes,</em> der von sich selbst sagt: <strong>Wer an mich glaubt, </strong><strong>wird leben, auch wenn er stirbt.</strong> Jesus hat Tote auferweckt und ist selbst nach drei Tagen vom Tod auferstanden. <strong>Jesus lebt</strong> <strong>(!) </strong>heute und in Ewigkeit. Er wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten. Alle menschliche Weisheit wird verblassen.  Ihm ist alle Macht gegeben – im Himmel und auf Erden. &#8211; <em>HJE </em></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.lobpreis.org/2010/08/13/wer-hat-recht-%e2%80%93-jesus-christus-oder-bert-brecht/?pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.lobpreis.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Wer ist Jesu Mutter und wer sind seine Brüder?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 10:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Maria]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Tagesevangelium von heute heißt es: Als Jesus noch mit den Leuten redete, sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/20/wer-ist-jesu-mutter-und-wer-sind-seine-bruder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Tagesevangelium von heute heißt es: Als Jesus noch mit den Leuten redete, sagte jemand zu ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen. Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter. (Matthäus 12,46-50)<br />
<em>Kommentar:</em> Jesus geht bei seiner Antwort nicht auf die Frage nach der Blutsverwandtschaft ein. Er beantwortet nicht die Frage, ob die vor dem Haus stehenden „Brüder“ auch Söhne seiner Mutter oder nur Vettern (Cousins) sind. Ihm ist das nicht wichtig und er nimmt damit indirekt auch Meinungsverschiedenheiten zwischen biblischer Exegese und der Lehre der katholischen Kirche in Kauf. <em>Aber Maria ist in mehrfacher Hinsicht Mutter:</em> Sie hat in vorbildlicher Weise den Willen unseres himmlischen Vaters erfüllt indem sie Ja sagte zum Heilsplan, sie ist leibliche Mutter Jesu und <em>geistliche Mutter für alle</em> durch Glauben und Gehorsam geworden.</p>
<p><em>Kommentar und Fürbitte des Heiligen Pater Pio:</em><strong> </strong>Maria, die Mutter Jesu, wusste sehr wohl, dass durch den Tod ihres Sohnes die Erlösung vollbracht werden musste. Dennoch hat auch sie geweint und gelitten – und wie! <em>Wenn der Herr sich euch offenbart, so dankt ihm; und wenn er sich verbirgt, so dankt ihm auch. </em>Hier geht es ausschließlich um Liebe. Möge die Jungfrau Maria in ihrer Güte euch weiterhin vom Herrn die Kraft erwirken, dass ihr, ohne zu wanken, seine zahlreichen Liebesbeweise ertragt. Ich wünsche mir, ihr möchtet soweit kommen, dass ihr mit ihm am Kreuz sterbt und in ihm ruft: „Es ist alles vollbracht!“<br />
<em> Möge der Herr durch Maria alle Leiden deines Lebens in Freude verwandeln!</em></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/20/wer-ist-jesu-mutter-und-wer-sind-seine-bruder/?pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.lobpreis.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark&#8221;</title>
		<link>http://www.lobpreis.org/2010/07/08/wenn-ich-schwach-bin-dann-bin-ich-stark/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 19:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei diesem Wort des Apostels Paulus wird mir immer bewußt, dass vor Gott nicht die eigene Leistung zählt, sondern die Hingabe und das Vertrauen in seine Führung. Nehmen wir dazu die Stelle im 1. Korintherbrief: „Das Törichte in der Welt &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/08/wenn-ich-schwach-bin-dann-bin-ich-stark/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 15.8333px;">Bei diesem Wort des Apostels Paulus wird mir immer bewußt, dass vor Gott nicht die eigene Leistung zählt, sondern die Hingabe und das Vertrauen in seine Führung. Nehmen wir dazu die Stelle im 1. Korintherbrief: „Das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Das ist für uns eine andere Logik, es ist die Logik unseres Herrn. In einem Brief schreibt die „kleine“ Therese von Lisieux: „Je schwächer man ist, ohne Wünsche, ohne Tugenden, um so eher ist man geeignet für das Wirken dieser verzehrenden und umwandelnden Liebe. …Den wirklich Armen im Geiste (siehe Jesu Seligpreisung) soll man nicht unter den großen Seelen suchen, sondern in der Niedrigkeit, im Nichts…Ah! Bleiben wir also weit weg von allem, was glänzt, lieben wir unsere Kleinheit, lieben wir es, nichts zu fühlen, dann werden wir arm sein im Geist, und Jesus kommt, um uns zu holen, soweit wir auch entfernt sein mögen, und wandelt uns um zu Flammen der Liebe…“ (Brief 197). Hierzu zwei Beispiele. </span></p>
<p><span style="font-size: 15.8333px;"><em>Beispiel 1:</em> Über Cecilia Eusepi aus Italien, die als 18-jähriges Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts an Tuberkulose starb: „Cecilia hat in ihrem Leben nichts Aufsehenerregendes getan, keine großen Werke hinterlassen. Und doch steht ihr Seligsprechungsprozess kurz vor dem Abschluss, zahlreiche Gebetserhörungen sind auf ihre Fürsprache geschehen. Sie selbst stellte mit Verwunderung einmal folgende Frage: „Was konnte Jesus nur an mir finden, dass er mich so liebevoll umsorgte? Die einzige Antwort ist wohl: <em>Meine absolute Schwachheit.“</em> <em>Quelle Beispiel 1:</em> Feuer &amp; Licht Nr. 179/Juli 2010.</span></p>
<p><em>Beispiel 2:</em> „Bei Menschen, die eine geistige Behinderung haben, haben Kleinheit und Schwachheit einen besonderen Stellenwert. In der äußeren Gebrochenheit und Unzulänglichkeit dieser Menschen wird das Wirken der Gnade Gottes in der Seele deutlich sichtbar. Zwischen der Seele und Gott gibt es keine direkten Hindernisse, die Öffnung zum Transzendenten, Übernatürlichen ist unmittelbarer. Immer wieder kann ich beobachten, dass beim Gebet dieser Menschen eine direkte und authentische Hinwendung zu Gott spürbar ist. Ihr Angewiesensein im täglichen Leben, ihr unbedingtes Vertrauen in die Hilfe anderer ebnet ihnen den direkten Weg in die Arme Gottes. Sie haben eine große Fähigkeit des Empfangens. Ist das nicht die Haltung des Kindes, von der Therese unermüdlich spricht? (Anmerkung: Natürlich spricht zuerst Jesus selbst: &#8216;Wenn ihr nicht das Reich Gottes in der Haltung eines Kindes empfangt, kommt ihr nicht hinein&#8217;). Alles aus der Hand Gottes empfangen, ganz auf ihn angewiesen sein, das ist die wahre Größe des Gotteskindes.“ <em>Quelle Beispiel 2: </em>„Therese“, 2.2010</p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/08/wenn-ich-schwach-bin-dann-bin-ich-stark/?pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.lobpreis.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die größere Freude</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 18:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns herrscht Freude, Jubel und Ausgelassenheit &#8211; dies bewirkt &#8220;König Fußball&#8221; im Augenblick bei uns. Da kommt mir die Oration des heutigen Samstagabends in den Sinn: &#8220;Barmherziger Gott, durch die Erniedrigung deines Sohnes hast du die gefallene Menschheit wieder &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/03/die-grosere-freude/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei uns herrscht Freude, </em>Jubel und Ausgelassenheit &#8211; dies bewirkt &#8220;König Fußball&#8221; im Augenblick bei uns. Da kommt mir die Oration des heutigen Samstagabends in den Sinn: &#8220;Barmherziger Gott, durch die Erniedrigung deines Sohnes hast du die gefallene Menschheit wieder aufgerichtet und aus der Knechtschaft der Sünde befreit. <strong>Erfülle uns mit Freude über die Erlösung </strong>und führe uns zur ewigen Seligkeit.&#8221;  <em>Entnommen aus:</em> &#8220;Magnificat&#8221;, Juli 2010</p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.lobpreis.org/2010/07/03/die-grosere-freude/?pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.lobpreis.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Die sieben Gewohnheiten einer glücklichen Ehe</title>
		<link>http://www.lobpreis.org/2010/06/02/die-sieben-gewohnheiten-einer-glucklichen-ehe/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehe und Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von P. Johannes Lechner csj. Die Hochzeit von Kana führt uns in das Geheimnis des Ehesakraments. Wir kennen die Brautleute jener Hochzeit nicht mit Namen, dafür wird erwähnt, dass Maria dort war sowie Jesus und seine Jünger. Auf jener Hochzeit &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/06/02/die-sieben-gewohnheiten-einer-glucklichen-ehe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von P. Johannes Lechner csj. </strong>Die Hochzeit von Kana führt uns in das Geheimnis des Ehesakraments. Wir kennen die Brautleute jener Hochzeit nicht mit Namen, dafür wird erwähnt, dass Maria dort war sowie Jesus und seine Jünger. Auf jener Hochzeit stellte sich eine peinliche und für ein Weinland untypische Situation ein, nämlich dass der Wein ausgeht.</p>
<p>Die Fürsprache Marias ist entscheidend für das Weinwunder, genauso wie die Schöpfarbeit der Diener, die Jesus ein blindes Vertrauen entgegenbringen, obwohl sie das eigentlich nicht müssten, da Jesus nicht ihr Vorgesetzter ist! Jesus redet davon, die sechs Wasserkrüge zu je 100 Litern mit Wasser zu füllen. Das Problem ist allerdings, dass es keinen Wein gibt.</p>
<p>Die Vernunft wendet ein: &#8220;Wein brauchen wir, nicht Wasser!&#8221; Doch die Diener tun es. Die Wasserkrüge konnten damals auch nur durch anstrengende Arbeit gefüllt werden. Mit einem Eimer von 15 Litern muss man 40 Mal zum Brunnen schöpfen gehen, um alle Krüge bis zum Rand zu füllen. Diese Diener waren garantiert durchgeschwitzt!</p>
<p>Wann hat sich die Wandlung genau vollzogen? Wir wissen es nicht. Aber das Ergebnis versetzt in Erstaunen: Der neue Wein ist besser, so dass uns von der verwunderten Reaktion des Speisemeisters berichtet wird.</p>
<p>Die Hochzeit von Kana bringt so die existentielle Situation des Menschen, ganz besonders auch in der Ehe, auf den Punkt: Wir befinden uns zwischen Mangel und Fülle, zwischen Zerbrechlichkeit und Herrlichkeit. Besonders im Hinblick auf die Liebe.</p>
<p>Das Evangelium betont die Wichtigkeit dieser Wasserkrüge. Der Herr lässt diese Wasserkrüge so wichtig werden, weil durch sie das Alltägliche ins Wunder eingeht. Das Weinwunder von Kana ist eine Wandlung, keine Schöpfung aus dem Nichts. Es brauchte das menschliche Mitwirken. … Ich möchte diese sieben guten Gewohnheiten hier anführen.</p>
<p><strong>Dem anderen Freude bereiten. </strong>Ein glückliches Ehepaar wird füreinander zum Geschenk und zur Gabe, um dem anderen kleine und große Freuden zu bereiten und nicht Sorge oder Schmerz. Das klingt einfach, in der Praxis erweist sich dies aber als schwer. Ist das, was ich sage und tue, eine Freude für den anderen? Darin konkretisiert sich die &#8220;amor benevolentiae&#8221;, die &#8220;Liebe des Wohlwollens&#8221;. Die Aufmerksamkeit für den anderen ist ein Schlüssel zu seinem Herzen.</p>
<p>Ein junger Mann hat sich für seine Verlobte Folgendes einfallen lassen: Als sie für ein Monat am anderen Ende der Welt in Australien beim Weltjugendtag war, hat er es ausgetüftelt und organisiert, dass sie jeden Tag einen Brief und ein Geschenk erhielt: Von nützlichen Taschentüchern und Hustenzuckerln bis zu Badeschlapfen und hochgeistlicher Lektüre war alles dabei. Jeden Tag ein kleines Geschenk.</p>
<p>Hier kann man seiner Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Wer diese Aufmerksamkeit bis zum Lebensende durchhält, wird ein volles Maß der Liebe erreichen.</p>
<p><strong>Wohltuende Riten und Bräuche der Liebe und der Freundschaft pflegen. </strong>Bräuche, Riten und Gesten in der Liebe stärken die Beziehung, denn Gesten wecken Gefühle und besiegeln Absichten. Das beginnt bei der Art und Weise, wie man sich begrüßt. Wenn jemand abends nach Hause kommt, zuerst den Hund begrüßt, dann den Computer und den Fernseher einschaltet, und seine Frau mit einem &#8220;Was gibt&#8217;s heut zum Essen? Ich muss schnell machen, weil ich noch eine Versammlung habe&#8221; begrüßt, wird das wohl nicht zu vertiefter Freundschaft führen.</p>
<p>Ein Ehepaar hat ihr Begrüßungszeremoniell von seinem Hund abgeschaut, der sie immer mit solch offensichtlicher Freude begrüßt hat, dass er an ihnen hochsprang. So haben sie ebenso begonnen, sich &#8220;springend&#8221; zu begrüßen und so ihrer Freude Ausdruck zu verleihen &#8211; zum Entzücken ihrer Kinder.</p>
<p>Es gilt, eine Welt der Symbole zu kreieren, die immer neu von den sichtbaren Gesten zur inneren Liebe hinüberführt und diese zum Ausdruck bringt. Dazu gehören auch Riten wie Komplimente, jeden Tag miteinander zu telefonieren, die Geburts- und Jahrestage zu feiern&#8230;</p>
<p><strong>Offen und ehrlich miteinander reden. </strong>Glückliche Eheleute schaffen einen sicheren Raum, wo sie so sein dürfen, wie sie wirklich sind; wo sie ohne Furcht ihre Gefühle, ihre Wünsche, ihre Erwartungen, ihre Probleme, ihre Frustrationen und alles, was sie im Herzen haben, aussprechen können. Was für eine Gnade, in seiner Schwachheit und Zerbrechlichkeit vom anderen angenommen zu werden!</p>
<p>Ein silbernes Hochzeitspaar hat mir einmal anvertraut, was das Schönste und das Schwerste in den 25 Jahren Ehe war. Das Schönste: dass ein jeder durch den anderen zu sich selbst gefunden hat und mehr er selbst geworden ist. Und das Schwerste: die Askese, all die Kenntnis der Schwachheit und Verwundbarkeit des anderen nicht zu gebrauchen, um ihn zu verletzen.</p>
<p>Das fasst Ehe sehr gut zusammen! Zur Gewohnheit des guten Wortes gehören auch die Versprechen, die man macht und hält und die so das Vertrauen stärken. Gehaltene Versprechen vermitteln das Gefühl: &#8220;Ich kann auf dein Wort zählen. Ich kann mich auf dich verlassen.&#8221;</p>
<p><strong>Bei schwierigen Angelegenheiten geschickt und schlau in der Kommunikation sein. </strong>Gerade in den heiklen Fällen finden glückliche Ehepartner geschickte Wege, wie sie im (Streit-) Gespräch alles sagen können und ganz angehört werden, um die Dinge dann gemeinsam zu lösen. Bei ganz &#8220;heißen&#8221; Themen kann man symbolisch einen Gegenstand in die Hand nehmen, was dann bedeutet: &#8220;Jetzt redet der eine, und der andere hört zu.&#8221; Nach einer festgelegten Zeit tauscht man dann.</p>
<p>Ich weiß von einem Ehepaar, das auf ihren Nachtkästchen Kerzen aufgestellt hat, und wenn es etwas gibt, was man nur schwer ansprechen kann, dann zünden sie die Kerze des anderen an. So weiß dieser vor dem Schlafengehen, es gibt etwas zwischen ihnen, und bittet seinerseits um das Gespräch, was wiederum das Aussprechen der heiklen Dinge erleichtert.</p>
<p>Gewaltfreie Kommunikation ist ein echter, geistlicher Bekehrungsweg.</p>
<p><strong>Sich ständig dem anderen zuwenden. </strong>Um ein zeitgenössisches Bild zu gebrauchen, könnte man sagen: füreinander immer online sein und sich nicht voneinander abwenden. Glückliche Eheleute finden immer neue Mittel, um emotional miteinander verbunden zu bleiben. &#8220;Get connected&#8221;! Dies schafft wahre Intimität.</p>
<p>Blicke, Gesten und Taten zeigen, dass der andere wahr-genommen wird. Es dreht sich um die Qualität der Anwesenheit: &#8220;Du bist unter allen sichtbaren Dingen die Priorität Nummer eins!&#8221; Daraus folgt wie von selbst der Wunsch, Dinge miteinander zu unternehmen, die beiden Freude bereiten: miteinander kochen und essen, Kaffeetrinken, das Gläschen Wein am Abend, gemeinsame Spaziergänge, Musik hören, philosophieren, die Heilige Schrift lesen&#8230;</p>
<p>So bleibt man einander zugewandt. Eine gute Tat führt zur nächsten. Eine Unterlassung zieht aber auch eine andere nach sich. Hingegen Freiheit, die sich in solch achtsamer Zuwendung an den anderen bindet, verbindet zu einem Bund, und darin besteht wesentlich die eheliche Liebe.</p>
<p><strong>Das gemeinsame Leben von einer gemeinsamen Vision inspirieren lassen. </strong>Glückliche Eheleute bereichern ihre Beziehung indem sie gemeinsame Pläne schmieden, grandiose Projekte miteinander teilen und sich immer neu auf dieselben Ziele ausrichten.</p>
<p>Auf der Dreifaltigkeitsikone Andrej Rublevs sieht man die drei einander liebend zugewandt, wie im beratenden Gespräch. Das Tischgespräch der Heiligen Dreifaltigkeit ist die Rettung der Welt. Auch das Tischgespräch von christlichen Eheleuten sollte von der Rettung der Welt handeln, mit den nachfolgenden konkreten Taten. In diesem Sinn kann man die Werke der Barmherzigkeit pflegen, Kranke besuchen, einer trauernden Familie beistehen oder für eine Mutter nach der Geburt des ersten Kindes kochen&#8230;</p>
<p>Wenn Eheleute starke Erfahrungen miteinander teilen, besonders im Dienst des Reiches Gottes, wird auch ihre innere Verbindung stark. Mit Titus kann man das so zusammenfassen: &#8220;Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten&#8230; Wir warten auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. Er hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun&#8221; (Tit 2,11-14).</p>
<p>Die Sonntags- und Festkultur ist daher ein wichtiger Freiraum, um die großen Visionen immer neu konkret zu machen. Mit Maria möchte ich sagen: &#8220;Was er euch sagt, das tut&#8221; (Joh 2,5)!</p>
<p><strong>Das gemeinsame Gebet durchhalten</strong>. Beten verbindet mit Gott und untereinander. Im Gebet öffnet man sich für den immer größeren Gott und macht so auch die Erfahrung, dass die Beziehung zueinander nicht alles ist: Glückliche Eheleute wissen sich von einer Transzendenz umgeben, und das macht die Begrenztheit dieser Welt und auch ihrer Beziehung erträglich. Die Erfahrung der Grenzen in der Liebe kann dann sogar ein Sprungbrett werden, um jene Liebe zu entdecken, die unbegrenzt ist, die immer gibt, die immer verzeiht, die alles erträgt, die ewig ist.</p>
<p>Das Buch Tobit zeigt uns, dass Tobit und Sara miteinander beten, bevor sie einander leiblich schenken (Tob 8,1-9). Es ist ein wunderschönes Gebet der Dankbarkeit füreinander, für Gottes geniale Idee, Mann und Frau erschaffen zu haben.</p>
<p>Die Intimität mit Gott führt auch zu einer ganz neuen Intimität mit dem Herzen des anderen, die sich wiederum in der sexuellen Hingabe ausdrückt. Das ist die wahre Verbindung von Spiritualität und Sexualität in der Ehe. Gott ist nicht Rivale, sondern Quelle der Freude und auch der Grund der Fruchtbarkeit. Ein Ehepaar, das miteinander betet, bleibt vereint und empfängt von Gott alle benötigten Gnaden.</p>
<p>Diese praktische Weisheit der sieben guten Gewohnheiten scheint gering zu sein, so wenig und gleichzeitig so kostbar wie Wasser. Wer sich diese, für alle in Reichweite liegenden Ratschläge zur Gewohnheit macht, wird sehen, wie die &#8220;Ehekrüge&#8221; fortwährend bis zum Rand gefüllt bleiben. Und Jesus wird das Wasser in den köstlichen Wein seiner Gnade, seiner Liebe, seines Lebens in Fülle verwandeln.</p>
<p>&#8220;Ehekriege&#8221; hingegen werden einem erspart bleiben. Manchmal wird man beim Praktizieren der Gewohnheiten ins Schwitzen kommen wie die Diener der Hochzeit von Kana, die immer wieder zum Brunnen laufen und schöpfen mussten. Doch der Geschmack des neuen Weines, den Jesus schenkt, entschädigt für diese Mühe und schenkt inmitten der Mühe tiefes Glück. So möchte ich allen zurufen: &#8220;Füllt ihr die Krüge; der Herr wird euch mit Gnade erfüllen!&#8221; <em>Quelle: „Europa für Christus“ mit leichter Kürzung.</em></p>
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		<title>Gefangene und Verfolgte im Monat Juni 10</title>
		<link>http://www.lobpreis.org/2010/06/01/gefangene-und-verfolgte-im-monat-juni-10/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 18:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebetsaufrufe]]></category>
		<category><![CDATA[Länder-Info]]></category>

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		<description><![CDATA[Pakistan. Die Christin Rubina Bibi war nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct Mitte März in der Stadt Alipur (Provinz Punjab) verhaftet worden. Eine Muslimin wirft der Christin vor, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Nach Angaben der gesamtpakistanischen Minderheitenallianz war es &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/06/01/gefangene-und-verfolgte-im-monat-juni-10/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pakistan.</strong> Die <strong>Christin Rubina Bibi</strong> war nach Angaben des Informationsdienstes Compass Direct Mitte März in der Stadt Alipur (Provinz Punjab) verhaftet worden. Eine Muslimin wirft der Christin vor, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben. Nach Angaben der gesamtpakistanischen Minderheitenallianz war es zwischen den beiden Frauen zu einem häuslichen Streit gekommen. Ein radikaler muslimischer Verwandter der Klägerin habe daraus eine religiöse Angelegenheit gemacht und eine Anzeige wegen Beleidigung des Propheten Mohammed gemäß dem Blasphemiegesetz eingereicht. <strong>Der Christin droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe bzw. lebenslängliche Haft.</strong> Sie soll in einem Gefängnis in Gujranwala (Provinz Punjab) eingesperrt sein. Die IGFM hält Bibi für unschuldig.</p>
<p>Sie sei offenbar Opfer einer privaten Racheaktion. Die Organisation ruft dazu auf, in Briefen an den pakistanischen Staatspräsidenten Asif Ali Zardari um die sofortige Freilassung Bibis und die Abschaffung der Blasphemiegesetze zu bitten. Christen bilden mit einem Bevölkerungsanteil von drei Prozent eine kleine Minderheit unter den rund 160 Millionen Einwohnern Pakistans. Muslime stellen etwa 95 Prozent. (IGFM/idea) <a href="http://www.lobpreis.org/wp-content/uploads/2010/06/Musterbrief_Juni_2010.pdf">&gt;&gt;&gt;Download Musterbrief zur Unterstützung der Freilassung</a></p>
<p><strong>Ägypten.</strong> Der vom Islam zum Christentum übergetretene <strong>Maher El-Gohary</strong> will seine Heimat verlassen. Gegenwärtig leben er und seine Tochter <strong>Dina</strong> im Untergrund. Die Behörden beschlagnahmten ihre Pässe und weigern sich, die neue Religionszugehörigkeit in den Papieren einzutragen. (CSI)</p>
<p><strong>Indien.</strong> Im Süden Indiens, im Bundesstaat Karnataka, werden Christen regelmäßig von Hindu-Extremisten angegriffen. Die zahlreichen Attacken sollen verhindern, dass “Unberührbare” – sogenannte Dalits – zum Christentum übertreten und damit aus dem unmenschlichen Kastensystem ausbrechen. Die konvertierten Dalits wehren sie sich nun gegen die fortwährenden Angriffe. (CSI)</p>
<p><strong>Usbekistan.</strong> Baptistenpastor <strong>Tohar Haydarov </strong>wurde in seiner Wohnung festgenommen. Er soll angeblich Drogen bei sich gehabt und damit auch gehandelt haben. Die Anschuldigungen sind erfunden und dienen als Vorwand, den Pastor wegen seiner Aktivitäten bei einer nicht registrierten Freikirche zu bestrafen. Es droht ihm nun eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren. Das repressive Regime drangsaliert Christen, die einer Freikirche angehören. (CSI)</p>
<p><strong>Indonesien.</strong> Die weltweit größte muslimische Gemeinschaft lebt in Indonesien. Die gemäßigte und aus freien Wahlen hervorgegangene Zentralregierung und vor allem viele Provinzregierungen stehen unter dem Druck von extremen Islamisten. Ihre Macht demonstrieren diese immer wieder; so auch in Nordsumatra, als sie Christen attackierten. Dabei wurden eine evangelische sowie eine Pfingstkirche in Brand gesetzt. (CSI)</p>
<p><strong>Nigeria.</strong> Berichten zufolge haben mehr als 100 muslimische Jugendliche am 19. Mai im nordnigerianischen Bundesstaat Kano eine im Bau befindliche Kirche zerstört. Eine andere Kirche sowie das Haus eines Pastors wurden auf dem Gelände der Evangelical Church Winning All (ECWA) in Kwasam im überwiegend muslimischen Verwaltungsgebiet Kiru niedergebrannt. (Open Doors)</p>
<p><strong>Marokko. </strong>Bei einer zweiten Welle von Deportationen aus Marokko haben Beamte des überwiegend muslimischen Landes 26 ausländische Christen innerhalb von 10 Tagen ohne die vorgeschriebenen Formalitäten ausgewiesen. Bereits im März waren über 40 ausländischen Christen ausgewiesen worden, die nun vorgenommenen Ausweisungen sind offensichtlich Folge des Drucks von muslimischen Hardlinern auf die königliche Familie Marokkos, islamisches Profil zu zeigen. Etwa 105 Christen haben Marokko seit Anfang März verlassen müssen. Beobachter der Situation vor Ort nennen das einen kalkulierten Versuch, das für seine fortschrittliche Politik bekannte, früher moderate Land von allen christlichen Elementen – den ausländischen und den einheimischen – zu säubern. (Open Doors)</p>
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		<title>Multireligiös beten?</title>
		<link>http://www.lobpreis.org/2010/05/14/multireligios-beten/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 20:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Josef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interreligiöses Gebet]]></category>

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		<description><![CDATA[Können unterschiedliche Religionen gemeinsam beten? Ja, und sie sollen sogar, denn gemeinsames Beten macht gemeinsames Reden möglich. Darauf hat der Sekretär des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Chidi Denis Isizoh, auf dem Kirchentag in München verwiesen. Der Nigerianer hielt &#8230; <a href="http://www.lobpreis.org/2010/05/14/multireligios-beten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Können unterschiedliche Religionen gemeinsam beten? Ja, und sie sollen sogar, denn gemeinsames Beten macht gemeinsames Reden möglich. <span style="color: #0000ff;">Darauf hat der Sekretär des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, Chidi Denis Isizoh, auf dem Kirchentag in München verwiesen.</span> Der Nigerianer hielt am Donnerstagabend einen Vortrag zum Thema <strong>„Multireligiöses Gebet – theologische und pastorale Chancen“.</strong> Die RadioVatikan-Korrespondentin Antje Dechert hat danach mit ihm gesprochen:</p>
<p> „Gebet ist die Affirmation des Glaubens – wenn also Gläubige unterschiedlicher Religionen zusammenkommen, ist die Frage: <strong>Zu welchem Gott beten wir?</strong> Und für was beten wir? Das zweite Problem: Religiöse Sprachen und religiöse Symbole sind unterschiedlich, haben unterschiedliche Bedeutungen. <em>Papst Johannes Paul II.</em> hat uns in Assisi gezeigt, wie es gehen kann: Menschen verschiedener Religionen kommen zusammen und beten gemeinsam, zwar in jeweils eigener Form und zum jeweils eigenen Gott, aber gemeinsam. Interreligiöser Dialog ist ohne ein gemeinsames Gebet nicht möglich.“ (Radio Vatikan, 14.05.2010)</p>
<p><em>Kommentar:</em> Entscheidend ist hier die Frage, zu <em>welchem </em>Gott wir beten. Ist es der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus? Oder ist es der Gott Muhammeds? Es wird immer wieder gesagt: Christen, Juden und Muslime glauben doch an den <em>einen</em> Gott. &#8211; Bei einer Dialog-Bibelarbeit auf dem Ökumenischen Kirchentag in München erklärten ein Bischof der Evangelischen Kirche aus Kassel, Prof. Martin Hein und die Islamwissenschaftlerin Ayse Basol-Gürdal aus Frankfurt am Main, Christen und Muslime beteten zum selben Gott &#8211; aber auf unterschiedliche Weise.</p>
<p>Zur Harmonisierung der gravierenden Unterschiede im Gottesverständnis werden gern die biblischen Stammväter bemüht. Unlängst berief sich die neue niedersächsische Sozialministerin Özkan bei ihrem Amtseid auf <em>Abraham, Isaak und Jakob.</em> Die obengenannte Islamwissenschaftlerin bezeichnete Noah als &#8220;gemeinsamen Stammvater&#8221; aller Menschen.</p>
<p>Dabei ist nach Pfarrer Eberhard Tröger, einem führenden evangelischen Islamexperten, zu beachten, dass es zwischen Bibel und Koran wesentliche Unterschiede in der Schilderung des Lebens und der Bedeutung der genannten Personen gibt. Im Koran sind die Ahnen Israels &#8211; und vor allem auch noch Ismael &#8211; zu prophetischen Verkündigern Gottes (Allahs) im Sinne Muhammeds umgedeutet worden. Sie haben nichts anderes verkündigt, als Muhammed selbst. Wegen dieser &#8220;Islamisierung&#8221; eignen sie sich nicht als Kronzeugen für ein gemeinsames Gottesverständnis von Juden, Christen und Muslimen. An der Umdeutung durch den Koran wird vielmehr gerade der Unterschied im Gottesglauben von Juden und Christen einerseits und den Muslimen andererseits deutlich. Bei genauem Hinsehen wird klar, dass das biblische und das koranische Verständnis von Gott nicht harmonisierbar sind.</p>
<p><em>Troeger fragt:</em> Kann sich der eine Gott sowohl durch das biblische als auch durch koranische Zeugnis bekanntgemacht haben? Die Texte von Bibel und Koran schließen das aus. Nach dem Neuen Testament ist Jesus Christus das &#8220;abschließende Wort Gottes&#8221;. Deshalb können Christen den Koran nicht als Wort <em>des einen Gottes</em> anerkennen. Umgekehrt versteht sich der Koran als das letzte Wort Gottes (Allahs), das die biblischen Aussagen korrigiert und überbietet. Deshalb erkennen Muslime nur einen Bruchteil der  biblischen Aussagen an (&#8220;die Juden haben das Alte Testament, und die Christen das Neue Testament gefälscht&#8221;). Die Frage nach der letzten Wahrheit kann nicht durch oberflächliche Harmonisierungen  beantwortet werden! Wenn Bibel und Koran ernst genommen werden, kann der Gott Israels und Vater von Jesus Christus nicht der Allah Muhammeds und des Koran sein.</p>
<p><em>Meine Ergänzung:</em> Muhammed soll die Koran-Offenbarungen vom Erzengel Gabriel erhalten haben. Ist es der gleiche Engel, der zur Jungfrau Maria kam und den Sohn Gottes ankündigte? Wer war dieser &#8220;Engel&#8221;, der dem Muhammed sagte, dass Gott keinen Sohn habe und dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei? Kann sich <em>der eine Gott</em> so diametral widersprechen? &#8211; <em>Heinz Josef Ernst</em></p>
<div id="pfButton"><a href="http://www.lobpreis.org/2010/05/14/multireligios-beten/?pfstyle=wp" title="Print an optimized version of this web page" style="text-decoration: none;"><img id="printfriendly" style="border:none; padding:0;" src="http://cdn.printfriendly.com/pf-print-icon.gif" alt="Print"/><span style="font-size: 12px; color: #55750c;"> Print <img src="http://cdn.printfriendly.com/pf-pdf-icon.gif" alt="Get a PDF version of this webpage" /> PDF </span></a></div><p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://www.lobpreis.org/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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