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Entführungen ohne Ende…

Ägypten. Unlängst war die in Dresden ermordete Ägypterin im Fokus der Öffentlichkeit. Der Täter erhielt die Höchststrafe: Lebenslänglich. Der Aufschrei in der arabischen Welt war zuvor groß. Bestimmte Kreise verlangten sogar die Auslieferung des Täters nach Ägypten. (Anmerkung: Eine solche Tat ist in keiner Weise zu rechtfertigen).

Aber leider sitzen viele Ägypter in dem berühmten Glashaus, aus dem man nicht mit Steinen werfen sollte: Allein im Monat Juli wurden fünf junge koptische Christinnen entführt. Die CSI setzt sich in einer Protestkampagne dafür ein, dass die Umstände der Entführungen vollständig aufgeklärt werden und die Frauen zu ihren Familien zurückkehren können >>>Wo ist Amira?

In der Regel werden jungen Frauen – oft Minderjährige – nach der Entführung zwangsislamisiert und zwangsverheiratet. Dies ist eine von mehreren Formen der gewaltsamen Übergriffe auf die Christen in Ägypten. Solches wird nicht in unseren öffentlich rechtlichen Medien berichtet.

Es geht nicht darum, Hass zu säen und zu vergelten. Uns bleibt nur der Weg, das Unrecht bekanntzumachen und für die bedrängten koptischen Schwestern und Brüder im Gebet einzutreten. Unterstützungswürdig ist hierbei vor allem die Arbeit der CSI.

Heinz Josef Ernst

Erstellt am Dienstag 17. November 2009
Unter: Gebetsaufrufe, Länder-Info | Keine Kommentare »

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Am 8.11.09 für die Verfolgten beten

Gemeinsam mit der weltweiten evangelischen Allianz und dem Arbeitskreis Religionsfreiheit (AKREF) ruft die Gemeinschaft “Open Doors” alle Christen der “freien Welt” zu einem Gebetstag am 8. November 2009 auf. Die Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen ist auch ein Anliegen der Deutschen Bischofskonferenz, das der Missionsausschuss Heilig Kreuz/Villingen unterstützt: am 8. November durch die thematische Mitgestaltung der Heiligen Messe um 09.30 Uhr in der Villinger Heilig-Kreuz-Kirche.

Während wir unsere Gottesdienste in Freiheit feiern, werden in mehr als 50 Ländern ca. 100 Millionen Christen verfolgt. Viele müssen ihre Gottesdienste im Untergrund abhalten; sie werden unter Druck gesetzt, ihren Glauben an Christus zu verleugnen. Viele sitzen unschuldig in Gefängnissen. Sie sind der Folter ausgesetzt werden oft zu Märtyrern. Alle gehören zum Leib Christi und sollten bei uns nicht in Vergessenheit geraten. Sie benötigen unsere Gebete und Unterstützung, denn im 1. Korinterbrief 12,26 heißt es: „Wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit…“.

Textvorlagen zur Gottesdienstgestaltung können bei Open Doors angefordert werden; alternativ für einen katholischen Gottesdienst (Heilige Messe) ab 2. November auf Mission – Weltkirche per Download.

Erstellt am Sonntag 18. Oktober 2009
Unter: Gebetsaufrufe | Keine Kommentare »

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Rückfall in die Stein(igungs)zeit

Dieses Wortspiel in der Überschrift weist auf eine Realität in unseren Tagen hin, die einem in der Menschenrechtsarbeit Engagierten ein Ohnmachtsgefühl verursacht. Die “barmherzige” Religion (Islam) schafft es immer wieder, mit Hilfe ihrer “Speerspitzen” (den Islamisten) die Scharia neu einzuführen:

CSI 09.10.2009: Zwölf nördliche Bundesstaaten Nigerias haben das islamische Strafrecht eingeführt. Die Scharia sieht Strafen wie Steinigung, Amputation von Gliedmaßen und Peitschenhiebe vor. CSI verlangt die Aufklärung der Gewaltexzesse in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas und die Aussetzung menschenunwürdiger Strafen.

Steinzeitlich geht es immer noch in Pakistan zu. Dazu passt der Aufruf der IGFM und der Evangelischen Nachrichtenagentur Idea zur „Gefangenen des Monats Oktober”:

Die pakistanische Christin und Tagelöhnerin Asiya Bibi wurde von der Polizei am 19. Juni 2009 in dem Dorf Itanwali verhaftet, das sich 75 Kilometer westlich von der Millionenstadt Lahore entfernt befindet. Die in einer Obstplantage Beschäftigte wird von drei muslimischen Arbeits­kolleginnen beschuldigt, den Propheten Mohammed in einem Gespräch über die Lage der religiösen Minderheiten beleidigt zu haben. Darauf steht in Pakistan gemäß dem Blasphemiegesetz die Todesstrafe. Der IGFM zufolge hat die Christin schon immer unter Diskriminierungen muslimischer Kolleginnen gelitten. Asiya Bibi befindet sich jetzt im Bezirksgefängnis der Stadt Sheikhupura. Ihr Ehemann Ashiq Masih, ein armer Ziegeleiarbeiter, ist mit den beiden 11 und 13 Jahre alten Töchtern – die ältere ist behindert – aus Furcht vor Übergriffen örtlicher Muslime untergetaucht. In Itanwali leben fünf christliche Familien unter rund 2.000 muslimischen. Bei einer Verhandlung am 15. Juli lehnte der Richter, der im Gerichtssaal von Muslimen mit dem Tode bedroht wurde, eine Freilassung der Frau auf Kaution ab. Der Fall wurde an das Oberste Gericht in Lahore weitergeleitet. Die IGFM und ihre pakistanische Partnerorganisation CLAAS gehen davon aus, dass die Vorwürfe gegen die Christin erfunden sind.

Sie rufen dazu auf, sich in Briefen an die pakistanischen Botschaften für die Sicherheit Asiya Bibis einzu­setzen und ein gerechtes Verfahren zu fordern.

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Schaperstr. 29, 10719 Berlin

E-Mail: mail@pakemb.de

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Bernastrasse 47, CH-3005 Bern E-Mail: parepberne@bluewin.ch

Erstellt am Freitag 9. Oktober 2009
Unter: Folter+Todesstrafe | Keine Kommentare »

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Die wahren Verwandten Jesu

Bibelarbeit zum Tagesevangelium des 22.09.2009, Lukas 8, 19-21/par Matthäus 12,46-50. (EÜ)

“Eines Tages kamen seine Mutter und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen. Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen. Dem, der dies gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.”

Jesus relativiert die Bedeutung der biologischen Verwandtschaft, ohne sie dabei grundsätzlich herabzusetzen…

Warum macht Jesus überhaupt diese Aussage? Dazu ist etwas Hintergrundwissen erforderlich, dass sich aus zusätzlichen Schriftstellen ergibt (Markus 3,20-21; Matthäus 13,54-58; Johannes 7,1-5):

>>>Download: Zusammenfassung der Schriftstellen mit Kommentar

Heinz Josef Ernst

Erstellt am Mittwoch 23. September 2009
Unter: Bibel | Keine Kommentare »

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Christen im Iran bleiben treu

Open Doors. Zwei seit fünf Monaten eingesperrte Christinnen sollten ihrem Glauben abschwören und zum Islam zurückkehren. Doch sie blieben standhaft. Die 27-jährige Maryam Rostampour und die 30-jährige Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad stammen aus muslimischen Familien. Seit ihrer Verhaftung am 5. März sind sie in Teheran im berüchtigten und überfüllten Evin-Gefängnis gefangen. Ihnen werden staatsfeindliche Aktionen und illegale Versammlungen vorgeworfen. In einer kurzen Verhandlung am 9. August befragte der Richter sie nach ihrer Religion. Darauf antworteten die Frauen: „Wir lieben Jesus. Und ja, wir sind Christen. Wir wurden in eine muslimische Familie hineingeboren, aber wir waren keine Muslime.“ Der Richter wies sie an, darüber nachzudenken, ob sie ihrem Glauben an Jesus abschwören und zum Islam zurückkehren wollen. Doch die Frauen weigerten sich und blieben Jesus treu. Das könnte bedeuten, so iranische christliche Beobachter, dass Maryam und Marzieh für lange Zeit im Gefängnis bleiben könnten.

Christinnen geht es sehr schlecht
Wie die Organisation International Christian Concern berichtete, gehe es Maryam und Marzieh gesundheitlich schlecht. In den vergangenen fünf Monaten haben die Frauen sehr viel Gewicht verloren. Marzieh leitet unter Rückenschmerzen, einer Zahninfektion und starken Kopfschmerzen. Sie braucht Medikamente, die ihr verweigert werden.

Der Iran ist ein Schwerpunktland der dreijährigen Open Doors-Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“: 10 Minuten pro Woche beten für verfolgte Christen in islamischen Ländern. Bestellung des Sonderheftes „Iran – Jesus öffnet Türen“ und Anmeldung zur Gebetskampagne unter www.opendoors-de.org

Gebetsanliegen:
Beten wir für Maryam und Marzieh. Möge Gott ihnen in dieser schweren Zeit beistehen.

Beten wir für ihre Gesundheit. Die Haftbedingungen sind prekär und sie bekommen keine Medizin gegen die Schmerzen.

Beten wir für ihre Zellengemeinschaft. Mögen die Frauen dort und auch von den Wärtern nicht als Feinde angesehen werden. Beten wir, dass Maryam und Marzieh im Gefängnis etwas von der Liebe Jesu weitergeben können.

>>>Christen Opfer einer Verhaftungswelle im Iran

Erstellt am Donnerstag 13. August 2009
Unter: Gebetsaufrufe, Konvertiten | Keine Kommentare »

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Leiden heute wie damals

Was der Apostel Paulus im zweiten Brief an die Korinther schreibt, trifft heute für die Situation der Christen zu, in deren Heimat es keine oder eine stark eingeschränkte Religionsfreiheit gibt: “…in allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst, unter Schlägen, in Gefängnissen,…wir gelten als Betrüger und sind doch wahrhaftig; wir werden verkannt und doch anerkannt; wir sind wie Sterbende und seht: wir leben; wir werden gezüchtigt und doch nicht getötet (Anmerkung: aber etliche werden heute auch getötet); uns wird Leid zugefügt und doch sind wir jederzeit fröhlich; wir sind arm und machen doch viele reich; wir haben nichts und haben doch alles.”  Vergl.  2 Korinther 6,4-10.

Nehmen wir die Situation in Nordkorea, einem Land, in dem die Religionsfreiheit nur auf dem Papier steht: Bis zu 70.000 Christen werden in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten. Aktuell wurde eine 33-jährige Mutter von drei Kindern wegen Bibelverteilung öffentlich hingerichtet. Ihr Ehemann, ihre Kinder und Eltern, wurden anschließend in ein Straflager abtransportiert. Offiziell wurde die Frau beschuldigt, “für Südkorea und die Vereinigten Staaten spioniert zu haben”.

Nehmen wir die Situation in der Türkei, einem Land, das in die Europäische Union will, aber eine Heidenangst vor christlicher Mission hat. Aktuell hat ein muslimischer Türke einen jungen Christen in Istanbul auf offener Straße als Geisel genommen, ihn beschimpft und mit dem Tode bedroht. - Bekannterweiser wurden bereits katholische Priester umgebracht, ebenso wie die drei Christen 2007 in Malatya.

Indien: Ein Unbekannter bat am 6. April 2009 Pfarrer Prabhu Dass aus dem Distrikt Karimnagar im Bundesstaat Andhra Pradesch um eine Bibel. Nachdem der Pfarrer der Bitte nachgekommen war, entpuppte sie sich als Falle: Der Unbekannte rief Hindu-Extremisten herbei, die den Pfarrer zum örtlichen Polizeirevier brachten. Dort wurde er wegen angeblicher „Zwangsbekehrung“ festgenommen. Quelle: CSI

Usbekistan. Die Behörden in der Hauptstadt Taschkent werfen den Baptisten Pavel Nenno und Olga Smirnova seit Anfang April 2009 vor, ohne staatliche Bewilligung Kinder zu unterrichten und religiöse Literatur zu besitzen. Rund 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime und acht Prozent russisch-orthodoxe Christen. Andere Glaubensrichtungen werden nicht geduldet. Quelle: CSI

Vietnam. Im südvietnamesischen Banmethuot wurde im März 2009 eine evangelische Kirche von den Behörden zerstört. Anfang Mai 2009 bat die unter dem Vorsitz von Annette Walder stehende „Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit“ (AGR), die der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) angehört, Bundesrätin Micheline Calmy Rey, bei Vietnams Regierung gegen christenfeindliche Maßnahmen zu protestieren. Quelle: CSI

Heinz Josef Ernst

Erstellt am Montag 10. August 2009
Unter: Länder-Info, Verfolgte Christen | Keine Kommentare »

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Gebetsanliegen im August 09

Auch Papst Benedikt XVI. hat zum Gebet für verfolgte Christen und Flüchtlinge aufgerufen und greift damit das Anliegen von Hilfswerken wie CSI, IGFM, ACAT, Kirche in Not und Open Doors auf.

In seiner Gebetsmeinung für den Monat August heißt es: “In zahlreichen Ländern würden Christen diskriminiert, ihre Menschenrechte auf Gleichheit und Religionsfreiheit müssten anerkannt werden, damit sie ihren Glauben frei leben und bekennen können.”

Der ACAT und der IGFM geht es um die Wahrung der Menschenrechte unabhängig von der Konfession, insbesondere um Abschaffung von Folter und Todesstrafe. Das Gebetsblatt der ACAT für August enthält Schicksale von Gruppen und Einzelpersonen – darunter auch Menschenrechtler – in folgenden Ländern: Palästina, Iran, Usbekistan, Russische Föderation, Bangladesh, Mexico, Indien, Nordkorea, Philippinen und Kambodscha. >>>Download Gebetsblatt

CSI aktuell:

Laos. Immer wieder befehlen die kommunistischen Behörden in ländlichen Gebieten Angehörigen von christlichen Minderheiten wie den Hmong, ihre Heimatorte zu verlassen. Zudem müssen diese Christen sämtliche Kosten tragen, die mit ihrer Ansiedlung am neuen Ort verbunden sind.

China. Gemäß führenden chinesischen Menschenrechtsorganisationen wie “China Aid” wird der im Februar 2009 festgenommene und an einem unbekannten Ort festgehaltene christliche Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng schwer gefoltert. CSI setzt sich in einer Protestkartenkampagne für seine Freilassung ein.

Bangladesh. Auf Druck islamischer Extremisten befahl Anfang April 2009 die islamische Lokalverwaltung des nördlich der Hauptstadt Dhaka gelegenen Distrikts Kurigram, sämtliche Bauarbeiten für eine neue Kirche während fünf Monaten zu unterbrechen. Bauherrin ist die freikirchliche “Calvary Ishai Fellowship”.

IGFM aktuell:

Iran. Der iranische Rechtsanwalt und Menschenrechtsverteidiger Abdolfattah Soltani (geb. am 2. November 1953) wurde am 16. Juni 2009 in Teheran festgenommen. Ohne Durchsuchungsbefehl, Vorladung oder Haftbefehl gegen Soltani drangen vier in Zivil gekleidete Beamte in seine Kanzlei ein und beschlagnahmten Computer, Handy und einige Unterlagen. Die Behörden verweigern jegliche Angaben zum Grund der Festnahme und zu seinem jetzigen Aufenthaltsort, selbst gegenüber seiner Familie.

Die zum Christentum übergetretenen Iranerinnen Maryam Rostampour (geborgen 1982) und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad (geboren 1979) sind am 5. März 2009 in Teheran verhaftet worden. Obwohl die beiden Frauen am 18. März einem Revolutionsgericht in Teheran vorgeführt wurden, ist bisher offiziell keine Anklage gegen sie erhoben worden. Nach Angaben eines Gefängnisbeamten sollen sie jedoch wegen ihres Abfalls vom Islam hingerichtet werden.

Russland. Memorial, Russlands größte und renommierteste Menschenrechtsorganisation, trägt Trauer. Natalia Estemirowa (50 J.), Leiterin ihrer nordkaukasischen Filiale, ist tot. Am 15. Juli 2009 wurde sie vor ihrem Haus in Grosnyj entführt. Wenige Stunden danach fand man ihre Leiche im benachbarten Inguschetien. Eine Hinrichtung, die Erinnerungen an den Mord an ihrer Freundin, der russischen Journalistin Anna Politkowskaja, vor drei Jahren hervorruft.

Kaum jemand weiß es: die allgemeine Wehrpflicht in Russland ist aufgehoben, aber die jungen Leute erfahren es erst durch die Soldatenmütter-Komitees. Gerade jetzt, wo junge Männer von der Straße weg razziamässig gefangen und zwangsweise zu Rekruten gemacht werden, ist Information das Wichtigste. Mit dem Erlass des Verteidigungsministers, mit dem eine absolute Bestimmungsgewalt in den Kasernen an den befehlshabenden Offizier überging, entstand wieder die bekannte schreckliche Situation wie zu Sowjetzeiten: Alles bekam und hatte seinen Preis, nur das Leben eines Rekruten nicht. Es kam zu einer Explosion der Korruption; Rekruten wurden Objekte des Sklavenhandels. Die Situation der Rekruten ist entsetzlich grausam, die Kaserne schlimmer als Gefängnis.

Erstellt am Donnerstag 30. Juli 2009
Unter: Gebetsaufrufe, Länder-Info | Keine Kommentare »

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An seine Gegenwart, seine Nähe glauben

Von allen Seiten umgibst Du mich o Herr, du bist nicht zu begreifen, dir sei Lob, Preis und Ehr’; – so lautet der Refrain eines geistlichen Liedes in Anlehnung an den Psalm 139. Der Psalmist betrachtet die Gegenwart Gottes: Gott ist vor, neben, hinter, unter, über – und – in ihm! Diese Betrachtung ist bereits Gebet: Der Glaube also, dass ER da ist und das Bewußtsein Seiner ständigen Gegenwart, und IHN zu suchen und zu lieben von ganzem Herzen.

Der Hebräerbrief berichtet darüber, dass es ohne Glauben unmöglich ist, Gott zu gefallen. Im Kapitel 11 wird beschrieben, was Glaube ist und was Glaubende im Alten Bund erreicht haben. Zum Beispiel heißt es in 11,5: “Durch Glauben wurde Hennoch entrückt, dass er den Tod nicht sähe; und er wurde nicht (mehr) gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung hatte er die Zusage erhalten, daß er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen. Denn wer zu Gott kommt, muß glauben, dass er (da) ist und dass er denen, die ihn suchen, zum Vergelter wird.” – Es empfiehlt sich, die gesamten Kapitel 11 und 12 des Hebräerbriefes zu lesen!  - HJE

Erstellt am Donnerstag 23. Juli 2009
Unter: Glaube | Keine Kommentare »